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Katrin Bautsch

Für Fachpersonal & Eltern

Ausbildungswege zur Stillberaterin.

Scheuen Sie sich nicht, die Stillberaterin nach ihrem Grundberuf und ihren Zertifizierungen zu fragen. Hier ein Überblick, damit Sie wissen, wer Ihnen mit welcher Qualifikation wirklich helfen kann.

Wer kann mir bei meinem Stillproblem wirklich helfen?

Grundsätzlich ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem medizinisch-pflegerischen Beruf zu empfehlen (Hebamme, Kranken-/Kinderkrankenschwester, Ärztin/Arzt, Heilpraktiker:in, Physiotherapeut:in).

Stillspezialistin®

Ausbildungszentrum Laktation und Stillen

215 Fortbildungs­stunden, Praktikum, Facharbeit, Stillgruppen­treffen und Abschluss­prüfung. Rezertifizierung: 50 Fortbildungs­stunden alle 5 Jahre im Bereich „BESt".

Stillberaterin EISL

Europäisches Institut für Stillen und Laktation

Fortbildung für den nicht-klinischen Bereich. 40 h Basisseminar + Prüfung + 16 h Praktikum. Zertifikat 3 Jahre gültig, verlängerbar durch jährliche Fachfortbildung.

AFS

Arbeitsgemeinschaft freie Stillgruppen e.V.

Ehrenamtliche Stillberatung von Mutter zu Mutter. Voraussetzung: eigene Stillerfahrung, zwei Ausbildungswochenenden, Prüfungsbogen. Zertifikat 2 Jahre gültig.

La Leche Liga

Ehrenamtliche Stillberatung Mutter-zu-Mutter

Voraussetzung: eigene Stillerfahrung. Ausbildung 1–2 Jahre: aktive Mitarbeit in einer LLL-Gruppe, Kommunikationskurse, Fortbildungen und Schriftwechsel mit einer Ausbilderin.

DAIS

Deutsches Ausbildungsinstitut Stillen

Ausbildung zur Stillbegleiterin ohne medizinische Vorkenntnisse. Drei Wochenenden mit abschließender Prüfung. Zertifikat 2 Jahre gültig.

BDL

Berufsverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC e.V.

Seit 1990 engagiert für die natürlichste Gesundheits­vorsorge für Mutter und Kind: das Stillen. Setzt sich für ein flächendeckendes Angebot qualifizierter Stillberatungsstellen ein.

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